• Olivia Grove

Rezension: "Breakaway" von Anabelle Stehl



《《 R E Z E N S 1 O N 》》 "Breakaway" von Anabelle Stehl

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//Nur bei dir fühle ich mich frei ... Für Lia bricht eine Welt zusammen, als ihr eine einzige Nacht zum Verhängnis wird. Nicht nur folgen ihr seitdem die Blicke und das Getuschel ihrer Kommilitonen überall auf dem Campus - selbst ihre Freundinnen wenden sich von ihr ab. Als sie es nicht länger erträgt, packt Lia kurzerhand ihre wichtigsten Sachen und setzt sich in einen Bus nach Berlin. Sie hofft, in dem anonymen Trubel der Hauptstadt einen klaren Kopf zu bekommen und wieder zu sich selbst zu finden. Doch dann trifft sie auf Noah, der ihre Welt von einem Moment auf den anderen ein weiteres Mal auf den Kopf stellt ...//

Gewöhnlich umgesetzte Lovestory in Berlin


Endlich spielt mal ein New Adult Roman in Deutschland. Daher ist ein großer Pluspunkt dieses Debüts für mich, dass mit Berlin mal zur Abwechslung ein deutsches Setting gewählt wurde und kein amerikanisches.

Lia und Noah sind recht sympathische Protagonisten, die sehr lange so einige Geheimnisse voreinander haben. Die Charaktere sind leider allesamt sehr blass und wenig tiefgründig gezeichnet, beinahe so pastellfarben wie das Cover. Einzigartig an dem Cover finde ich allerdings, dass es das Straßennetz Berlins darstellt.

Ich hatte Mühe, der langatmigen Storyline zu folgen und weiter aufmerksam dran zu bleiben, denn der wiederholende Schreibstil hat so manche Schwächen. Mir persönlich haben die Spannung und auch das Tempo gefehlt, somit konnte mich die Geschichte nicht wirklich mitreißen. Es geht alles recht ruhig vonstatten und der Humor, der hin und wieder leicht durchklingt, kam nicht so richtig bei mir an. Genauso wenig, wie der Funken bzw. die Anziehung zwischen den beiden Loves, Lia und Noah.

Insgesamt konnte mich "Breakaway" nicht grundlegend überzeugen. Ich bin eher enttäuscht von diesem Debüt. Ob ich die Buchreihe weiter verfolgen werde, kann ich momentan noch nicht sagen.