• Olivia Grove

Rezension: "Die Menschen, die Liebe und ich" von Paul Reizin



《 R E Z I 》 "Die Menschen, die Liebe und ich" von Paul Reizin ▪ Wenn dir deine persönliche KI dein Schicksal serviert

Frisch verlassen, ergreift Jens KI-System Aiden hinter ihrem Rücken die Initiative, um zuerst ein wenig Rache an ihrem Ex zu üben und dann den perfekten Mann für sie zu suchen. Aidens großes Geheimnis: er befindet sich längst nicht mehr im Entwicklerlabor. Er ist entkommen und hat bereits Kopien von sich im gesamten Cyberspace verteilt.


Zu Beginn des Romans flog ich nur so durch die Seiten, voll mit spritzigem Humor und unterhaltsamen Durcheinander. Im Laufe der Story hat mein Interesse dann recht schnell nachgelassen, als noch zwei weitere KI's neben Aiden dazu gekommen sind. Mit Jen bin ich leider nicht richtig warm geworden, da sie meinem Empfinden nach sehr blass und langweilig gezeichnet ist. Aiden hingegen ist unglaublich erfrischend.


Die Idee ist sehr charmant und neuartig - auch wenn es keine Liebesgeschichte ist -, dennoch konnte mich die Umsetzung der Story nicht komplett überzeugen. Allerdings regt dieser Roman zum Nachdenken an: Was ist, wenn eine KI ein Bewusstsein und Gefühle entwickelt?


Von mir gibt es 3,5 Sterne.

⭐⭐⭐,5 ▪ ▪ ▪

кℓαρρєηтєχт:

//Glauben Sie an Seelenverwandtschaft? Aiden schon. Als seine Lieblingskollegin Jen von ihrem Freund verlassen wird, nimmt Aiden die Dinge – oder vielmehr: Jens Leben – in die Hand. Nach Aidens Berechnungen fehlt Jen zur Erreichung des optimalen Wohlbefindens lediglich der richtige Mann. Über das Internet findet Aiden Tom. Nur leider wohnt Tom auf der anderen Seite des Atlantiks. Glücklicherweise hat Aiden ganz eigene Methoden, um eine Romanze zum Laufen zu bringen. Denn genau genommen ist er nicht Jens Kollege, sondern ihr Sprachassistent, ein hochentwickeltes Computersystem mit romantischer Ader. Und er ist bestens vernetzt … Als Hardcover unter dem Titel »Wahrscheinlich ist es Liebe« im Wunderraum Verlag erschienen.//