• Olivia Grove

Rezension: "Ein Sommer mit Hemingways Katzen" von Lindsey Hooper

《 R E Z I 》



"Ein Sommer mit Hemingways Katzen" von Lindsey Hooper

VÖ: 19. Juli 2022, Rowohlt Taschenbuch, Hamburg

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Süße Geschichte, besonders wenn man Key West & Katzen liebt


"Hingegossen wie eine Königin, liegt sie auf der Veranda des Hemingway-Hauses. Das ist ihr liebster Lieblingsplatz auf der Insel. Die schöne Goldgetigerte lässt ihre Ohren zucken und öffnet die meergrünen Augen." (S. 13)

Ich bin froh, dass das deutsche Cover viel moderner gestaltet ist als das der amerikanischen Originalausgabe von 2021. Denn das super schöne Cover hat mich direkt an den laidback vibe meines Key West Urlaubs erinnert.


Worum geht's?


Die College-Absolvent Laura zieht für einen neuen Job von Syracuse, New York, nach Key West, Florida. Genau dort wird sie als Touristenführerin im historischen Hemingway-Haus arbeiten – mit 54 Katzen. Doch dann rast ein Hurrikan auf die Insel zu ...


Inspiriert von der wahren Geschichte der berühmten Sechszehenkatzen des Ernest-Hemingway-Hauses in Key West (die heute als Hemingway-Katzen bezeichnet werden) – und dem Hurrikan, der sie fast weggeweht hätte – ist "Ein Sommer mit Hemingways Katzen" eine kleine, süße Geschichte mit vielen Katzen.


Was denke ich?


Ich liebe Key West und war gespannt darauf, eine Story mit diesem Schauplatz zu lesen. Außerdem liebe ich Katzen, doch die gelegentlich verwendete Erzählperspektive aus Sicht der Katzen war für meinen Geschmack wirklich übertrieben. Daher musste ich leider die vielen Beschreibungen der felinen Gedanken überfliegen.

Der Roman ist durchaus sehr leicht zu lesen, aber recht eindimensional, flach und nicht besonders mitreißend. Nach meinem Empfinden würde ich das Buch sogar eher als Young Adult einstufen.


Lustig fand ich, dass die Namen, die den Katzen gegeben wurden, auch ihre Persönlichkeit widerspiegeln – Chew-Chew, Whiskey, Nessie (Majestät Ernestine Hemingway), Spinderella & Co.

Fazit:


Alles in allem ist "Ein Sommer mit Hemingways Katzen" eine leichte Strandlektüre, die den Lesern die Chance bietet, auf die Florida Keys zu reisen. Wenn man also auf der Suche nach einer Geschichte mit liebenswerten Charakteren (und Katzen!), ein bisschen Humor, leichter Romantik und entspannter Key West-Atmosphäre ist, wird dieses Buch sicher unterhaltsam sein.


Ich hatte gehofft, dass mich die Story etwas intensiver berührt, doch leider konnte sie mich nicht wirklich mitreißen und begeistern. Bei mir ist einfach nicht der letzte Funke übergesprungen.

Vielen Dank an Rowohlt Taschenbuch für die Gelegenheit, dieses Rezensionsexemplar im Gegenzug für meine ehrliche Meinung zu lesen.

⭐⭐⭐,5

3,5 Sterne


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кℓαρρєηтєχт:

//Für einen neuen Job zieht Laura Lange nach Key West, Florida: Dort wird sie als Touristenführerin im Hemingway-Haus arbeiten. Nicht ganz, was sie geplant hatte, aber immerhin hat sie ihre Doktorarbeit über den berühmten Autor geschrieben. Kaum angekommen, verliebt sich Laura – und zwar in die 54 Katzen, die auf dem Anwesen herumlaufen, allesamt Nachkommen von Ernest Hemingways Hauskatzen. Auch sonst wird sie schnell heimisch, versteht sich bestens mit ihren Mitbewohnerinnen – und mit dem Katzenpfleger Jake. Als ein Hurrikan auf die Insel zurast, stehen Laura und ihre Freunde vor einem Problem: Sie können unmöglich 54 Katzen evakuieren. Was tun? Sie treffen eine gefährliche Entscheidung.//

 

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