• Olivia Grove

Rezension: "Im Namen Seiner Seele" von Thomas vom Hofe-Schneider



《《 R E Z E N S 1 O N 》》

"Im Namen Seiner Seele" von Thomas vom Hofe-Schneider [Thriller] VÖ: 12. Dezember 2020

Mitreißender Thriller


Das Setting von Thomas vom Hofe-Schneiders erstem Roman ist Berlin und ich habe es geliebt. Ebenso wurde in manchen Dialogen mit dem Berliner Dialekt gespielt, was ich als ausgesprochen authentisch empfand.

Dank der kurzen angenehm zu lesenden Kapitel, der temporeichen Storyline und den interessanten Protagonisten ist dem Autor eine nervenaufreibende Geschichte auf 172 Seiten gelungen, die ich an einem Nachmittag flott weggelesen habe.

Der Plot ist klug konstruiert, ansprechend konzipiert und wird schlüssig aufgelöst. Im Verlauf der Story erzeugt der Autor einen geschickt dosierten Sog beim Leser.

Für mein Empfinden wirkten die Charaktere einen Hauch zu flach. Und bei der kriminalpolizeilichen Ermittlungsarbeit verraten die Ermittler im Normalfall kein Täterwissen vorab.

"Im Namen Seiner Seele" ist für mich ein empfehlenswerter, rasant gewebter Berlin-Thriller.


⭐⭐⭐⭐ ▪ ▪ кℓαρρєηтєχт:

//"Es hatte angefangen zu schneien. Die kleinen Flocken schlugen gegen seine Wangen, schmolzen und perlten an ihnen hinunter. Ein feiner metallischer Geruch lag in der Luft. Das Licht der Straßenlaterne spiegelte sich auf der Armbanduhr des Toten. Frank betrachtete die Leiche. Kein schöner Anblick. Hier hatte jemand viel Wut ausgelassen. Das erkannte sein geschultes Auge sofort."


Ein eiskalter Killer hat Berlin fest im Griff. Die Jagd beginnt. Kommissar Frank und seine Partnerin Wilders kommen einem dunklen Familiengeheimnis auf die Spur. Aus einem Mörder werden zwei. Der Fall trifft die Ermittler bis ins Seelenmark: ehrlich, erschütternd, erbarmungslos.//