• Olivia Grove

Rezension: "In fünf Jahren" von Rebecca Serle

《 R E Z I 》


"In fünf Jahren" von Rebecca Serle

VÖ: 14. Juni 2022, btb Verlag, München

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Eine überraschend emotionale Achterbahnfahrt – keine Perle, ein faszinierendes Coming-of-Age-Juwel

*Lieben Dank an den btb Verlag für das Rezensionsexemplar und die Chance, dieses berührende Buch schon einige Wochen vor dem offiziellen Erscheinen zu lesen. Dies hat meine Meinung in keinster Weise beeinflusst.*

Rebecca Serle ist Autorin und Drehbuchschreiberin und lebt in New York und Los Angeles.

Zu Beginn möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass dieses Buch in Amerika sehr gehyped wurde – und ja, es klingt wie eine Floskel, doch ich bin tatsächlich innerhalb von zwei Tagen durch die Seiten geflogen. Dabei habe ich mich direkt in den stilvoll-erfrischenden Schreibstil verliebt. Ich wurde süchtig! Denn rasant hat sich eine regelrechte Sogwirkung entwickelt und ich wurde in diesen bezaubernden, fiktiven Traum mitgerissen. Und nicht nur, weil die Autorin den Flash Forward, die Vorausblende, genutzt hat, damit sich die Geschichte magisch anfühlt.


Ich habe schon viel gelesen, doch Rebecca ist meiner Meinung nach eine der exzellentesten Geschichtenerzählerinnen überhaupt. Ab der ersten Sekunde wurde ich so sehr gepackt, dass ich vergessen habe, dass ich ein Buch lese. Ich muss anmerken, dass es keine heitere, unbeschwerte Liebesgeschichte ist, wie es vielleicht den Anschein erweckt. Sie hat auch keine typische romantische Storyline. Es geht viel tiefer, um die verschiedenen Arten von Liebe, die wir in unserem Leben haben (zur Familie, zu Freunden, zur Arbeit).


"Aber ich sage es ihr nie. Dass sie zu mir gehört, ist ihr Geschenk an mich; dass ich schweige, meines an sie. Ich mache ihr Leben angenehm und solide, sie macht meines glamourös und aufregend." (S. 113, Dannie über ihre bff Bella)

So vieles hat mich zum Nachdenken gebracht. Wie viel Kontrolle haben wir wirklich über unser eigenes Leben? Können wir das Schicksal abwenden?

Seite um Seite begleiten wir als Leser die stilsichere Dannie, einer brillanten New Yorker Unternehmensanwältin, auf ihren Höhen und Tiefen ihrer faszinierend persönlichen Reise durch New York City. Dannie, die immer alles unter Kontrolle hat und dazu noch einen minutiös ausgeklügelten Lebensplan. Doch das Schicksal mischt die Karten anders ... Denn eine Tragödie wird die Grenzen von allem, was sie für perfekt hält, auf die Probe stellen.

Ich bleibe wie magnetisiert zurück und halte etwas von Bedeutung in meiner Hand. "In fünf Jahren" ist eine außergewöhnliche, unvergessliche Geschichte, die an mir haftet wie ein Déjà-vu.


Von mir gibt es für Rebecca Serle ein galantes Cyber-High-Five für dieses faszinierende Coming-of-Age-Juwel!

⭐⭐⭐⭐⭐



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кℓαρρєηтєχт:


//Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? Als die ehrgeizige New Yorker Anwältin Dannie dies beim wichtigsten Bewerbungsgespräch ihrer jungen Karriere gefragt wird, ist ihre Antwort klar, hat sie doch einen minutiös ausgeklügelten Lebensplan. An diesem Abend macht ihr Freund ihr einen Heiratsantrag, und sie legt sich schlafen mit dem guten Gefühl, dass alles so läuft, wie sie es sich gewünscht hat. Doch als sie mitten in der Nacht aufwacht, befindet sie sich in einer fremden Wohnung, an ihrem Finger steckt ein anderer Ring, und neben ihr liegt ein ganz anderer Mann. Im Hintergrund laufen die Nachrichten, und sie sieht das Datum: Es ist derselbe Tag, der 15. Dezember, doch fünf Jahre in der Zukunft. Nach einer Stunde, die alles in Frage stellt, an das sie bisher geglaubt hat, wacht sie in ihrem eigenen Bett wieder auf. Und obwohl sie versucht, diesen Moment zu vergessen, kann sie es nicht. Bis sie viereinhalb Jahre später dem Mann aus ihrem Traum begegnet ...//



 

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