• Olivia Grove

Rezension: "Niemandsstadt" von Tobias Goldfarb



《《 R E Z E N S 1 O N 》》 "Niemandsstadt: Ungewöhnlicher Fantasyroman für Jugendliche und Erwachsene - Entdecke die magische Parallelwelt von Berlin" von Tobias Goldfarb VÖ: 14. Februar 2020 ▪ Magisch besonderer SciFi-Fantasy Dieser außergewöhnliche und zauberhafte Roman ist tatsächlich nicht nur für junge Leser, auch Erwachsene werden ein märchenhaft schönes Lesevergnügen haben. Mich konnte "Niemandsstadt" absolut begeistern. Es gab keinen einzigen Moment, in dem der lebendige und bildhafte Schreibstil abgeflacht ist, in dem sich sozusagen „Langeweile“ auftat. Damit gelingt es Tobias Goldfarb, mich schon auf den ersten Seiten abzuholen und mitten in diese zauberhafte Welt zu ziehen, mal hier, mal "drüben", wo "sich ab und zu ein Tropfen vom Asphalt löst und zurück in den Himmel fällt". Wie wunderschön und interessant geschrieben, mal lustig, mal traurig zwischen den Zeilen. Die kurzweiligen und lockeren Episoden laden den Leser ein, in der Geschichte versunken stundenlang zu lesen. Bemerkenswert finde ich das im Buch beschriebene "Zoning out", im Smartphone versunken wegdriften oder auch die Strategien, wie man das Handyverbot in der Schule umgehen kann. "Niemandsstadt" ist eine moderne Story voller Fantasie, die das Social-Media-Verhalten hinterfragt und uns bewusst machen soll, dass Fantasie nicht von Maschinen kreiert werden kann. Alles in allem definitiv ein lesenswerter, atmosphärischer Wohlfühlroman.


⭐⭐⭐⭐⭐ ▪ ▪

кℓαρρєηтєχт:

//Magie trifft Technik in dieser literarischen Entdeckung für Leserinnen und Leser ab 13 Jahren. In der Niemandsstadt gibt es alles, was man sich in der Wirklichkeit erträumt. Drachen ziehen durch die Wolken, Statuen zwinkern einem freundlich zu. Gleich drei Sonnen wärmen Gesicht und Rücken. Räume entstehen immer dann, wenn man sie braucht. Hier fühlt sich Josefine wohl. Doch diese Stadt, ihre Geschöpfe und ihr Zauber sind in Gefahr. Bedroht von spionierenden Crowbots, von Magie raubenden Maschinen, von einer weiten, weißen Leere. Ausgerechnet Josefine soll eingreifen – aber wie bekämpft man einen Gegner, der nicht existiert?//