• Olivia Grove

Rezension: "Wie nutze ich ein Pseudonym richtig?" von Ruprecht Frieling

《 R E Z I 》


"Wie nutze ich ein Pseudonym richtig?" von Ruprecht Frieling

VÖ: 29. März 2022, Kampenwand Verlag, Traunstein

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Interessante Fakten & Geschichten rund rum das Pseudonym


Als Leser erfahren wir in "Wie nutze ich ein Pseudonym richtig?" allerlei Fakten rund um Pseudonyme und lernen auch den Unterschied zwischen Pseudonym und Künstlername sowie was bspw. ein Aristonym ist. Im Folgekapitel geht es um Marketing. Wie funktioniert Markenbildung und wie wird ein Markenname gebildet? Dabei lernen wir, dass die meisten Autoren trotz eines einmaligen Bestseller-Hits und Kurzzeit-Ruhm weiterhin namenlos sind, denn es gehört sehr viel mehr dazu, einen Namen als Marke zu etablieren, um dauerhaft im Gespräch zu bleiben. Genau diese Betrachtung, aber auch Branding allgemein ist für mein Empfinden etwas zu oberflächlich gehalten, da dieses Spektrum für mich mehr Fragen aufwirft als die Passagen beantworten.

Im weiteren Verlauf beleuchtet Ruprecht Frieling Themen, wie der "Künstlername im Personalausweis" und auch der "Markeneintrag beim Patentamt".


Im Kapitel "Geschichten um Pseudonyme" lesen wir einige spannende Begebenheiten, u. a., dass das Pseudonym des britischen Schriftstellers Lewis Carroll ("Alice im Wunderland") enttarnt wurde. Am Ende des Autoren-Ratgebers lässt der Autor andere Autoren zum Thema Pseudonym zu Wort kommen und zeigt damit ihre vielschichtigen, persönlichen Aspekte.


Insgesamt hätten so manch interessante Zusammenhänge und Ideen aus dem Buch wirklich Potenzial, das aber aufgrund mangelnder Tiefe und Ausarbeitung verschenkt wird. Dennoch ist dieses Buch ein umfangreiches und interessantes Werk, das für Interessierte sehr lesenswert ist.

⭐⭐⭐⭐ • • •

Klappentext:

//Der Ratgeber »Wie nutze ich ein Pseudonym richtig?« schöpft aus 50 Berufsjahren im Verlagswesen. Beantwortet werden alle Fragen rund um offene und geschlossene Pseudonyme. Der Leser erfährt auch, welche Risiken am Pseudonym haften und wie man Künstlernamen in die Personalpapiere einträgt. Autor Ruprecht Frieling erweitert das Thema durch grundsätzliche Aspekte des Marketings. Er erklärt anschaulich, wie Markenbildung funktioniert und ein Markenname gebildet wird. Der populärwissenschaftlich verfasste Ratgeber begleitet den Leser schließlich auf einer kulturgeschichtlichen Reise durch die mysteriöse Welt der Tarn-, Deck- und Künstlernamen. Dabei werden faszinierende Geschichten enthüllt. Erfolgreiche jüngere Autoren kommen im vierten und letzten Teil zu Wort. Sie schildern in eigenen Worten, wie sie mit ihrem Pseudonym umgehen und was dies für ihren schriftstellerischen Lebensweg bedeutet.//

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